Studieren mit Kind: Abschlussarbeit schreiben und ein Fazit

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Seit Jahren schreibe ich hier schon vom studieren mit Kind und jetzt endlich kann ich sagen: Ich habs geschafft, vorletzte Woche hatte ich meine letzte Abschlussprüfung die ich sehr gut bestanden habe.

Die letzten Monate habe ich an meiner 130-seitigen Bachelorarbeit zum Thema „Marktanalyse und Labelentwicklung für den Online-Handel mit digitalen Schnittmustern“ geschrieben, deshalb wars hier auch so ruhig. Begonnen habe ich schon im August mit der ersten Recherche, im Oktober habe ich dann offiziell mit dem Schreiben begonnen und Ende des Jahres war ich fertig, so dass ich sie Mitte Januar abgeben konnte. Wenn ich geschrieben hab, hat Nils Martha übernommen, bzw. war meine Mama da als Nils arbeiten musste. Ohne diese Unterstützung glaube ich nicht, dass ich das geschafft hätte, denn mit Martha um mich herum wäre ich wohl zu nichts gekommen.

Jetzt wo das alles geschafft ist, bin ich unheimlich froh während des Studiums Mama geworden zu sein, der Zeitpunkt damals im 5. Semester war perfekt, da ich bis dahin schon einen Großteil der Prüfungen geschrieben hatte, trotzdem habe ich nach Marthas Geburt noch 8 Klausuren geschrieben, ein Industrie-Projekt gemacht und das Praxissemster. Insgesamt habe ich 2 Semester länger studiert, was an dem Praxissemster lag, das eigentlich im 6. Semester stattgefunden hätte, also direkt nach Marthas Geburt. Das ganze habe ich 2 Semester verschoben und ehrlich gesagt, wenn es finanziell möglich gewesen wäre, hätte ich es gerne noch mindestens ein Semester verschoben. Auch hätte ich das Studium nie ohne die Unterstützung von meinem Mann geschafft, der sein eigenes Studium nach hinten gestellt hat um sich um Martha zu kümmern während ich in der Uni war.

Ich würde mich immer wieder dazu entschließen ein Kind während des Studiums zu bekommen und ich bin schon etwas traurig, das wir irgendwann einem zweiten Kind wahrscheinlich nicht mehr diesen Luxus bieten können den Martha jetzt hat, nämlich das immer Mama oder Papa daheim sind.

Aber erstmal geht es ja so weiter, denn im März startet schon mein Master-Studium auf das ich mich sehr freue :)

Und für den Blog habe ich jetzt auch wieder mehr Zeit 😉

12 thoughts on “Studieren mit Kind: Abschlussarbeit schreiben und ein Fazit

  1. Du kannst stolz auf dich sein. Und ihr als Familie könnt stolz auf einander sein, dass ihr so ein tolles Team seid.
    Und jetzt – weiter so und viel Glück für den Master.

  2. Herzlichen Glückwunsch!! Ich habe viel mitgelesen und konnte immer viel nachvollziehen. Glück und Erfolg mit dem Master-Start (den wollte ich im Herbst auch hinlegen, aber nun kommt doch ungeplant Wurm #2 dazwischen) und vielleicht doch noch ein Geschwisterchen zwischendrin 😉

  3. Wie wunderbar, dass ihr das so toll gewuppt habt, du so liebe Menschen an deiner Seite hast und dann auch noch mit so einer super Note abgeschlossen hast! Herzlichen Glückwunsch!!! Das ist wirklich etwas, auf das du stolz sein kannst. Und Martha wird einmal sehr stolz auf ihre Mama sein, wenn sie das alles richtig versteht. Genieße die neue Freiheit und klopf‘ dir ordentlich auf die Schulter! :-)

    Lieber Gruß
    Steffi

  4. Herzlichen Glückwunsch meine Liebe, da hast du doch mal wieder einen großen Punkt erreicht in deinem Leben.
    Was spricht denn gegen ein zweites Kind im Master, dass den Luxus auch noch genießen darf? 😉
    Liebe Grüße

  5. Liebste Svenja,
    ich gratuliere dir von Herzen. Lese ich deinen Blog, doch jetzt schon seid unserer gemeinsamen Schwangerschaftszeit und verfolge es immer noch so gerne. Ich finde es großartig und bemerkenswert wie du, Studium, lernen und den normalen Alltagswahnsinn unter einen Hut bekommst. Aber es wurde ja mit einem “ sehr gut“ belohnt.
    Master Studium? Ich habe nicht studiert, was heißt das? Wie lange wird das gehen?
    Allerliebste Grüße Steffi

  6. Herzlichen Glückwunsch! Das ist doch mal eine Bestätigung, dass sich die ganze Arbeit gelohnt hat! 130 Seiten müsst ihr schreiben? Wenn ich vergleiche, dass ich dieses Jahr „nur“ 40 Seiten schreiben darf (+- 10%) ist das mega viel, was du da schreiben musstest.

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